Kartause St. Maria, Rostock (Marienehe)
ehemaliges Kloster des Kartäuserordens bei Rostock
Das Kartäuserkloster Marienehe war das einzige Kloster des Kartäuserordens in Mecklenburg und lag vor Rostock auf dem Gebiet des heutigen Ortsteils Schmarl. Es wurde 1396 gegründet und bestand bis 1552, als es während der Reformation aufgelöst wurde. Das Kloster war Teil der späten Blüte des Kartäuserordens und hatte eine bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Rolle in der Region. Die Kartause Marienehe war ein zentraler Ort für die Mönche und die lokale Bevölkerung. Sie erwarben Dörfer in Mecklenburg und der Umgebung von Stralsund, betrieben eine Buchdruckerei und förderten die Bildung. Die Zusammenarbeit mit der Rostocker Universität war eng, und das Kloster spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung der Universität. Die Mönche lebten in enger Verbindung mit der Stadt und betrieben wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten. Vor Ort gab es eine Klosterkirche, die 1444 vollendet wurde, sowie ein weit umfassendes Archiv und eine Bibliothek. Die Mönche lebten in einem selbständigen Konvent und hatten eine klare Struktur mit Priorat und verschiedenen Räumen. Die Umgebung umfasste Dörfer und landwirtschaftliche Flächen, die zum Wohlstand des Klosters beitrugen. Die Kartause war ein bedeutender Ort für religiöse und kulturelle Aktivitäten in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
- Ort
- Mecklenburg-Vorpommern
- Erbaut
- 1301
In der Nähe
- Marienehe344 m
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