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Schwabmünchen
Stadt in Deutschland
Schwabmünchen liegt 24 Kilometer südlich von Augsburg zwischen Lech und Wertach am Westrand des Lechfeldes. Durch die Stadt fließt die Singold, und der Feldgießgraben dient als Hochwasserumleitung in die Wertach. Im Westen erheben sich die Westlichen Wälder, etwa fünf Kilometer entfernt. Das Stadtgebiet grenzt an sieben Nachbargemeinden, darunter Großaitingen und Graben. Die Gemeinde besteht aus fünf Gemarkungen und zehn Gemeindeteilen, darunter Pfarrdörfer und Einöden. Schwabmünchen wurde erstmals 954 als castellum Mantahinga erwähnt und war im 19. Jahrhundert Sitz eines Landgerichts. Im Zuge der Kreisreform 1972 wurde der Ort in den Landkreis Augsburg eingegliedert. Die Stadt war während des Zweiten Weltkriegs von einem Bombenangriff getroffen und verlor ein Viertel ihres Gebiets. Nach dem Krieg wuchs die Bevölkerung durch Heimatvertriebene stark an, und 1953 wurde Schwabmünchen zur Stadt erhoben. Die Stadt ist bekannt für ihre Sehenswürdigkeiten wie die Hexentürmchen und den Strickerbrunnen. Das Museum der Stadt präsentiert archäologische Funde aus dem römischen Töpferzentrum Rapis sowie Kunstwerke der Spätnazarener. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen wie der Michaelimarkt und das Singoldsand Festival tragen zur städtischen Kultur bei. Die Stadthalle dient als Veranstaltungsort für Künstler und Vereine.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Augsburg
- Seehöhe
- 558 m
In der Nähe
- Bodendenkmal in Schwabmünchen, #D-7-7830-0184770 m
- Bodendenkmal in Schwabmünchen, #D-7-7730-00953.2 km
- Langerringen3.3 km
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