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Albi
französische Gemeinde
Albi liegt im Département Tarn, etwa 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse. Die Stadt ist von der Region Südfrankreichs geprägt und wird vom Fluss Tarn durchflossen. Sie ist die Hauptstadt des Départements und Sitz eines katholischen Erzbischofs. Die Einwohner werden Albigenser genannt und leben in einer historischen Altstadt, die vom UNESCO-Welterbe anerkannt ist. Albi wurde bereits von den Römern gegründet und war im Mittelalter ein Zentrum der Katharer, die als Albigenser bekannt sind. Die Stadt wurde in den Albigenserkriegen stark zerstört. Im 17. Jahrhundert wurde sie Sitz eines Erzbischofs, und im 19. Jahrhundert entstand eine selbstverwaltete Glashütte, die bis heute als Genossenschaft besteht. In der Zeit des Vichy-Regimes spielte Albi eine Rolle bei der Verfolgung von Juden, doch auch hier zeigte sich Widerstand durch den Erzbischof Jean-Aime Moussaron. Albi ist bekannt für das Bischofsviertel, das UNESCO-Welterbe ist und mit der Kathedrale Sainte-Cécile sowie dem Palais de la Berbie besticht. Das Museum Toulouse-Lautrec d’Albi zeigt Werke des in der Stadt geborenen Künstlers. Die Stadt ist auch für ihre Permakultur und Selbstversorgung bekannt. Persönlichkeiten wie Henri de Toulouse-Lautrec und Pierre Benoit sind aus der Region hervorgestoßen. Albi hat Städtepartnerschaften mit Girona, Palo Alto und Lijiang.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Tarn
- Seehöhe
- 308 m
- Website
- https://albi.fr
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