Burgstall Lechsend
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Lechsend, auch Burg Lechsgemünd, ist eine abgegangene Höhenburg auf 435,2 Meter über dem Meeresspiegel. Sie liegt gegenüber der Lechmündung in die Donau in Lechsend, einem Gemeindeteil der Gemeinde Marxheim. Die Burg stand auf einem Hügel und war strategisch günstig gelegen. Sie war ein Zentrum der Grafen von Lechsgemünd, einem einflussreichen Adelsgeschlecht im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Die Burg war Stammsitz der Grafen von Lechsgemünd, die den Sualafeldgau regierten, dessen Kerngebiet die heutige Gemeinde Marxheim war. Die erste urkundliche Erwähnung eines Gaugrafen Luitgar von Lechsgemünd datiert auf 1035. Im 11. und 12. Jahrhundert erreichte das Geschlecht seinen Höhepunkt. 1248 wurde an der Marxheimer Donaubrücke eine Zollstation errichtet, doch die Regensburger Kaufleute zerstörten die Burg, weshalb die Grafen nach Graisbach zogen. Von der Burganlage bleibt nur der Burghügel erhalten. Der Burgstall Lechsend ist ein ehemaliger Sitz der Grafen von Lechsgemünd und ein Zeugnis ihrer Macht im 11. und 12. Jahrhundert. Die Anlage liegt auf einem Hügel und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Burganlage wurde zerstört, weshalb heute nur der Burghügel sichtbar ist. Die Umgebung umfasst die Donau und die Gemeinde Marxheim. Die historische Bedeutung der Burg ist durch urkundliche Erwähnungen und die Zugehörigkeit zum Sualafeldgau belegt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Marxheim
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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