📷 Bild: Wikimedia Commons
Rantzau-Obelisk
Denkmal in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein
Der Rantzau-Obelisk ist ein Denkmal in Bad Segeberg, Schleswig-Holstein. Er wurde 1590 von Heinrich Rantzau, dem königlich-dänischen Statthalter, errichtet und stand ursprünglich an der Straße nach Itzehoe. Das Bauwerk ist eines der frühesten Beispiele für das Interesse an antiker Architektur in Deutschland und orientiert sich an einem antiken Obelisken in Rom. Es war der Heiligen Dreieinigkeit geweiht und dem Andenken an König Friedrich II. gewidmet. Der Obelisk erhebt sich auf einem angeschütteten Hügel und besteht aus einem gestuften Unterbau aus Feldsteinen, einem Granitsockel und einem Sandsteinobelisken. Die ursprüngliche Höhe betrug 16,5 Meter, was dem römischen Vorbild hinter der Santa Maria Maggiore um zwei Meter übertraf. Auf dem Obelisken befand sich eine vergoldete Krone mit einem Glockenspiel, das den Ruhm Friedrichs II. verkünden sollte. Die Inschrift „DEO ET FRIDERICO II...“ ist auf den Feldsteinen noch erkennbar. Von 1784 an war der Obelisk durch einen Orkan beschädigt, wodurch die obere Hälfte abbrach. Aus den Fragmenten wurde ein Stumpf zusammengesetzt, der bis in die 1880er Jahre umgeben war von einer Ziegelsteinmauer und später durch ein Polygonmauerwerk ersetzt. Die Sanierung des Obelisken und des umliegenden Geländes wurde 2015 initiiert und finanziell unterstützt. Das Denkmal steht heute im Stadtbild und wird von Bäumen und einer Mauer umgeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Obelisk, Monument, Denkmalensemble
- Ort
- Bad Segeberg
- Adresse
- Hamburger Straße 62 a
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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