📷 Bild: Wikimedia Commons
Branná
Gemeinde in Tschechien
Branná liegt im Okres Šumperk in den Sudeten, etwa fünf Kilometer östlich von Staré Město. Sie befindet sich im Goldensteiner Bergland, rechtsseitig über dem Flüsschen Branná, zwischen dem Bielen- und Altvatergebirge. Östlich erheben sich mehrere Bergkämme, darunter der Trojak und die Černá stráň. Nördlich des Ortes liegen Bunkerlinien des Tschechoslowakischen Walls. Die Gemeinde umfasst mehrere Ansiedlungen und Wüstungen, ohne eigene Ortsteile. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1325 wurde sie zur freien Bergstadt erhoben, und im Tal gab es Eisenhämmer sowie Gold- und Silbergruben. 1570 erhielt sie Marktrechte, und 1783 wurde das Dorf Aloisdorf gegründet. 1946 wurde der Name in Branná geändert, und die Einwohnerzahl sank auf 421. Die Stadtrechte wurden 1948 nicht mehr erneuert. In Branná gibt es mehrere sehenswerte Bauten und historische Stätten. Dazu zählen die Burgruine Kolštejn, die Schlossruine Branná, die Kirche des Erzengels Michael sowie die Vogtei und den Marktbrunnen. Zudem sind ein Friedhofskapelle, ein Pfarrhaus, eine Wassermühle und eine Marterschmiede an der Straße nach Vikantice zu besichtigen. Das Museum im Bunker „U Trati“ nördlich von Splav ergänzt das kulturelle Angebot.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Bergbaustadt
- Ort
- Okres Šumperk
- Seehöhe
- 633 m
- Website
- http://www.branna.eu/
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