Fort d’Ivry

📷 Bild: Wikimedia Commons

Île-de-FranceBezirk Île-de-France

Fort d’Ivry

militärische Befestigungsanlage bei Paris

Das Fort Ivry ist eine militärische Festung südöstlich von Paris, in Ivry-sur-Seine, im Département Val-de-Marne. Es wurde zwischen 1841 und 1845 gebaut, um die Hauptstadt vor möglichen Angriffen zu schützen. Die Festung hat einen fünfeckigen Grundriss und wird durch drei Wasserquellen versorgt. Sie umfasst Katakomben, Kasernen und einen Paradeplatz. Das Fort war während des Deutsch-Französischen Krieges ein Ausgangspunkt für Angriffe auf das VI. Preußische Korps. Im 20. Jahrhundert wurde es als Hinrichtungsstätte für Terroristen der OAS genutzt. Roger Degueldre wurde 1962 dort erschossen, ebenso wie Jean Bastien-Thiry 1963. Es war die letzte öffentliche Hinrichtung Frankreichs durch ein Erschießungskommando. Im Fort Ivry befindet sich das ECPAD, ein Unternehmen des französischen Verteidigungsministeriums, das für audiovisuelle Kommunikation zuständig ist. Zudem gibt es ein großes Archiv militärhistorischer Dokumente. Die Festung bietet Räume, Wege und Ausblicke auf die Umgebung, darunter die Seine und die nähere Stadtregion.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Ivry-sur-Seine
Denkmalstatus
Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich

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