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Naturschutzgebiet Rheinhalde Basel
Naturschutzgebiet in Basel
Das Naturschutzgebiet Rheinhalde Basel liegt im Osten der Stadt Basel, am rechten Ufer des Hochrheins. Es erstreckt sich als schmaler Streifen südlich des Quartiers Hirzbrunnen, zwischen Schwarzwaldbrücke und der Grenze zu Deutschland. Die Länge beträgt etwa 1,6 Kilometer, die Breite variiert zwischen 10 und 50 Metern. Landseitig wird der Streifen von der Grenzacherstrasse begrenzt, die zum deutschen Grenzach-Wyhlen führt. Das Gebiet wurde 1913 als Schweizerisches ältestes amtliches Naturschutzgebiet geschützt, aufgrund seiner einzigartigen Flora und Fauna. Auf der deutschen Seite ist es als Landschaftsschutzgebiet Teil des Natura 2000-Gebiets „Wälder bei Wyhlen“. Die Rheinhalde ist ein wichtiger Wander- und Ausbreitungskorridor für wärmeliebende Arten und dient als Trittsteinbiotop für Fische wie Lachse. Der Hangwald ist ein Vogelparadies mit zahlreichen Arten, darunter auch seltene wie die Smaragdeidechse. Im Gebiet wurden 485 Pflanzenarten registriert, heute sind etwa 180 kartiert. Durch den Aufwuchs von Sträuchern und Bäumen wird die Lebensgrundlage einiger Arten bedroht, weshalb jährlich Pflegeeinsätze durchgeführt werden. Im Jahr 2007 wurde ein Erdrüsselkäfer entdeckt, der als Glazialrelikt galt, doch seine Herkunft wird umstritten. Die Rheinhalde ist ein wichtiger Teil der ökologischen Verbindungen zwischen Schweiz und Deutschland.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Naturschutzgebiet
- Ort
- Kanton Basel-Stadt
- Erbaut
- 1913
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- Kraftwerk Birsfelden213 m
- Sportzentrum Rankhof251 m
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