📷 Bild: Wikimedia Commons
Dreifaltigkeitskirche
Kirchengebäude in Lavamünd
Die Dreifaltigkeitskirche in Lavamünd, auch Kalvarienbergkirche genannt, ist eine Filialkirche der Pfarre Lavamünd und steht auf einem Felshügel etwa 120 Meter über dem Ort. Das Gotteshaus wurde als Dank für die Befreiung des Grafen von Neuhäusl aus türkischer Gefangenschaft gestiftet. Es ist unter Denkmalschutz gelistet und hat eine historische Bedeutung für die Region. Die Kirche wurde 1690 als Kalvarienbergkapelle errichtet und um 1725 um das Langhaus erweitert. Der Chor ist niedriger als das Langhaus und schwingt an den Seiten leicht aus. Der Kirchturm mit Zwillingsfenstern und Zwiebelhelm ist ein markanter Merkmal. Das Langhaus ist mit Putzpilastern gegliedert und besitzt rechteckige Fenster und Blendfenster. Die Westempore ist kreuzgratunterwölbt und ruht auf dicken Rundpfeilern. In der Kirche befinden sich ein dreigeschoßiger Hochaltar aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit Schnitzstatuen der Heiligen Dreifaltigkeit und der Schmerzhaften Muttergottes. Die Seitenaltäre stammen vom Anfang des 18. Jahrhunderts und zeigen die Heiligen Dismas und Domitian. Die Kanzel aus dem Jahr 1720/25 ist mit Intarsien geschmückt. Zudem gibt es eine Prozessionsstange mit einer Schnitzgruppe eines Gnadenstuhles aus dem Jahr 1700.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Lavamünd
- Adresse
- Lavamünd
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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