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Stadtbefestigung Klagenfurt
Befestigungsanlage in Klagenfurt am Wörthersee
Die Stadtbefestigung Klagenfurts lag innerhalb der vier Ringstraßen der Stadt und wurde 1809/10 von französischen Truppen zerstört. Sie war Teil der Renaissancebefestigung, die ab 1534 nach italienischem Vorbild errichtet wurde. Die Anlage umfasste Wälle, Bastionen und Tore, die die Stadt vor Angriffen schützten. Die Befestigung war ein bedeutendes Bauprojekt der Kärntner Landstände, die die Stadt 1518 als erbliches Eigentum erhielten. Die Bauarbeiten dauerten bis 1591 und umfassten vier Stadttore, Kasematten und einen sieben Meter tiefen Stadtgraben. Die Anlage war Teil der strategischen Verteidigungsstruktur der Region und wurde mehrfach durch militärische Aktionen beeinflusst. Besucher können heute Reste der Befestigung in der Altstadt erkunden. Dazu zählen der Wall der Kardinalschütt, Reste der Stadtmauer am Villacher Ring und das Pulvermagazin der Nordost-Bastei. Die ehemaligen Tore sind in Form von Löwen und Inschriften in der Umgebung zu erkennen. Die Befestigung prägt das Stadtbild und ist Teil der historischen Landschaft Klagenfurts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtbefestigung
- Ort
- Klagenfurt am Wörthersee
In der Nähe
- Wappensaal im Landhaus320 m
- Enzenbergdenkmal354 m
- Teile der ehem. Stadtbefestigung (Heiligengeistschütt), Inschriftplatten und Säulen383 m
- Palais Christalnigg381 m
- Helldorf-Egger'sches Palais/Palais Egger-Helldorf400 m
- Ehem. Palais Seenuß409 m
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