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Pfarrkirche Radweg
Pfarrkirche und Friedhof in Feldkirchen in Kärnten (62775)
Die Pfarrkirche Radweg in Feldkirchen in Kärnten ist der heiligen Radegund geweiht und wurde erstmals 1136 als Filialkirche erwähnt. Spätestens 1251 war sie eine eigenständige Pfarre. Die Kirche steht unter dem Patrozinium der heiligen Radegund und war bis 1390 unter dem Schutz des heiligen Vinzenz. Sie ist eine ehemalige Chorturmkirche mit Mauern aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche besitzt ein flachgedecktes Langhaus mit einer hölzernen Empore und korbbogigen sowie rundbogigen Fenstern. Der Chor und die Sakristei wurden um 1500 errichtet, während der Turm 1897 durch einen Neubau ersetzt wurde. Im Langhaus sind romanische und spätgotische Elemente erhalten, darunter ein Triumphbogen mit Kämpferplatten und ein romanisches Fenster an der Südseite des Chores. In der Kirche sind Wandmalereien aus verschiedenen Epochen vorhanden. Franziskus Haferl bemalte 1838 die Langhausdecke mit dem Pfingstfest und den Medaillons der vier Evangelisten. 1946 wurden Fragmente eines Jüngsten Gerichts und einer Kreuzigung sowie ein Fragment eines Dreikönigszuges entdeckt. Das Sakramentsgehäuse wurde im 15. Jahrhundert in Al-Secco-Technik bemalt. Die Hochaltarblätter zeigen Heiligenfiguren aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Friedhof
- Ort
- Feldkirchen in Kärnten
- Adresse
- Radweg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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