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Hagen am Teutoburger Wald
Gemeinde in Niedersachsen
Hagen am Teutoburger Wald liegt im westlichen Teutoburger Wald, in einem Talkessel umgeben von Wäldern. Der Goldbach fließt durch den Ort und versorgt ihn mit Wasser. Der Silberberg, ein Naturschutzgebiet seit 1937, beherbergt das Galmei-Hellerkraut, das auf der Roten Liste steht. Die Gemeinde grenzt im Norden an Hasbergen, im Osten an Georgsmarienhütte und Bad Iburg, im Süden an Lienen und Lengerich sowie im Westen an Tecklenburg. Sie besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Altenhagen, Gellenbeck und Mentrup. Hagen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1097 wurde die Gemeinde erstmals erwähnt, und bereits 852 wurde ein Bauernhof im Ortsteil Mentrup genannt. Zwei große Brände zerstörten 1723 und 1892 Teile des Ortskerns, wobei die Kirche und Schule in beiden Fällen verschont blieben. 2001 traf ein Tornado den Ort, und 2010 verursachte ein Hochwasser Schäden an 300 Häusern. Seitdem wurden Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt, um die Gefahren zu reduzieren. In Hagen gibt es mehrere historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten, darunter die St.-Martinus-Kirche, die als Wahrzeichen gilt. Im Ortskern finden jährlich Veranstaltungen statt, darunter die Hagener Kirmes mit dem traditionellen Ferkelmarkt. Die Gemeinde bietet auch Bildungsdienstleistungen an, wie das Hagener Bildungspaket, das Familien finanzielle Unterstützung bietet. Die Infrastruktur umfasst eine Bahnstation, Busverbindungen und Anschluss an die Autobahnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Einheitsgemeinde, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Osnabrück
- Seehöhe
- 110 m
- Website
- http://www.hagen-atw.de
In der Nähe
- Heimatmuseum Hagen a.T.W.235 m
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