Zisterzienserinnenkloster Marienborn, Zülpich-Hoven

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Zisterzienserinnenkloster Marienborn, Zülpich-Hoven

Kloster in Deutschland

Kloster Marienborn liegt in Zülpich-Hoven an der Grenze der Eifel. Es wurde 1188 von Zisterzienserinnen aus dem Kloster Sankt Thomas gegründet und war bis 1802 ein religiöses Zentrum. Die Klosterkirche beherbergt die „Hovener Madonna“, eine romanische Skulptur aus dem 12. Jahrhundert. 1888 übernahmen die Cellitinnen die Anlage, um eine Pflegeanstalt für psychisch kranke Frauen einzurichten. Die Kirche wurde 1891 als Anstaltskirche konsekriert. Die Krankenanstalten Marienborn wurden 1888 als private Pflegeeinrichtung gegründet und konnten bis 1937 bis zu 702 Patientinnen betreuen. Die Ordensschwestern leiteten die medizinische Versorgung, die sich auf aktivierende Pflege konzentrierte. Während des Nationalsozialismus wurde die Einrichtung von der NS-Gesetzgebung beeinflusst. Von 1941 bis 1943 wurden 490 Patientinnen im Rahmen der Aktion T4 ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster von den Amerikanern besetzt. Die Anlage umfasst die Klosterkirche mit ihrer Apsis, die Nonnenempore und den Kreuzgang. Die ehemaligen Klostergebäude wurden in eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie umgewandelt. Die Umgebung umfasst das Dorf Hoven, das Klostergebiet mit historischen Gebäuden und die Nachbarschaft mit landwirtschaftlichen Flächen. Die Anlage ist Teil der Region Euskirchen und hat eine bedeutende historische und kulturelle Bedeutung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Zülpich
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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