Frauental an der Laßnitz

📷 Bild: Wikimedia Commons

SteiermarkBezirk Deutschlandsberg

Frauental an der Laßnitz

Marktgemeinde im Bezirk Deutschlandsberg, Steiermark

Frauental an der Laßnitz liegt im Laßnitztal, an der Mündung des Wildbaches in die Laßnitz. Die Gemeinde umfasst fünf Katastralgemeinden und grenzt im Norden an die Gemeinde Stainz, die durch die Katastralgemeinden Tanzelsdorf und Gersdorf getrennt wird. Die wichtigste Erhebung ist der Riemerberg mit 449 Metern, der an der südlichen Grenze gelegen ist. Die Laßnitz ist der wichtigste Fluss der Gemeinde. Die Gemeinde wurde 1850 aus den Katastralgemeinden Laßnitz und Schamberg gebildet und hieß bis 1955 Laßnitz. 1956 wurde der Name geändert, und 1960 wurden Freidorf an der Laßnitz und Zeierling eingemeindet. 1985 erhielt die Gemeinde ihre Markterhebung. Im 19. Jahrhundert war der Ort unter dem Namen „Frauenthal zu Lassnitz“ bekannt, und 1937 wurde die Spinnerei Pronegg eröffnet. 1972 traf das Gebiet ein hundertjährliches Hochwasser. Die Gemeinde ist bekannt für die Porzellanfabrik, die 1921 gegründet wurde und bis 2012 zur Frauenthal Holding AG gehörte. 2018 wurde die PPC Insulators Austria GmbH geschlossen, doch die Keramikproduktion lebt in der Ceram Austria GmbH weiter. Im Ortsteil Gleinz wird eine Photovoltaikanlage errichtet, und das Kino wurde 2024 abgerissen, um durch ein Einkaufszentrum ersetzt zu werden. Die Pfarrkirche wurde 1954 erbaut, und die Gemeinde ist Mitglied des Tourismusverbands „Kernraum Bad Gams – Deutschlandsberg – Frauental“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
Ort
Bezirk Deutschlandsberg
Seehöhe
332 m
Quellen:Frauental an der Laßnitz (CC0-1.0)

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