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Waibstadt
Stadt in Deutschland
Waibstadt ist eine Stadt im Rhein-Neckar-Kreis mit etwa 5800 Einwohnern. Sie liegt im Schwarzbachtal, etwa 20 km südöstlich von Heidelberg und 6 km nördlich von Sinsheim. Die Stadt erstreckt sich über 2557 Hektar, wobei 54,1 Prozent landwirtschaftlich genutzt und 29,6 Prozent bewaldet sind. Sie gehört zur Tourismusregion Brunnenregion und ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Waibstadt sowie im Zweckverband Hochwasserschutz „Einzugsbereich Elsenz-Schwarzbach“. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Sie war mehrfach vom Kaiser verpfändet und erlebte im 19. Jahrhundert die Auflösung der Stadtbefestigungen. Während des Zweiten Weltkrieges blieb Waibstadt weitgehend unversehrt. Nach dem Krieg kam die Mori-Bande in die Stadt, die eine Schreckensherrschaft ausübte, bis sie 1945 durch die US-Militärregierung beendet wurde. Die Stadt wurde 1950 erneut zur freien Reichsstadt und 1973 dem Rhein-Neckar-Kreis angegliedert. In Waibstadt gibt es zwei Stadtteile, Daisbach und Waibstadt, die räumlich mit den ehemaligen Gemeinden übereinstimmen. Die Stadtteile umfassen Siedlungen wie Bernau und Aussiedlerhöfe. Die Gemarkung umfasst die „Waibstädter Schwarzbachaue“, eine natürliche Talaue mit Feuchtbiotopen und Orchideen. Zudem gehören Teile der Stadt zu den Landschaftsschutzgebieten Neckarbischofsheimer Höhen und Elsenztal. Die Stadt hat eine katholische und eine evangelische Pfarrgemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Rhein-Neckar-Kreis
- Seehöhe
- 172 m
- Website
- https://www.waibstadt.de
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