Pałac w Radojewie

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Pałac w Radojewie

Palast in Polen

Der Palast in Radojewo liegt im Norden von Posen und war einst das Amtssitz der Familie von Treskow. Er wurde im Jahr 1825 für den Sohn des Bankiers Zygmunt Otto von Treskow, Heinrich Baltazar, errichtet. Der Gutshof umfasste 1142 Hektar und lag im Norden der Siedlung. Der Palast war bis 1945 in Familienbesitz und wurde später zur Schule und dann zu Wohnräumen umfunktioniert. Seit 2004 wird der Palast nicht mehr genutzt und steht in Ruinen. Der Palast steht auf einer Anhöhe über der Warta und war im Stil der Spätantike errichtet. Er wurde nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel gebaut und wurde im späten 19. Jahrhundert erweitert. Der Palast ist ein zweistöckiges Gebäude mit einer tiefen Fassade, die von vier Säulen gestützt wird, und einem Rizalit in der Mitte. Der Palast ist Teil des Denkmalsregisters. Der umliegende Park ist ein 15 Hektar großer englischer Landschaftspark, der von dem königlichen Gärtner Piotr Lenné gestaltet wurde. Der Park umfasst eine künstliche Ruine, eine Kapelle und ein Familiengrab. Bekannt sind auch der blühende Winterhase, ein großer Klonenpalme und eine kleine Allee mit sechs Platanen. Der Park ist Teil des Denkmalsregisters und wird von den staatlichen Forstämtern verwaltet. In dem Park verläuft eine 1,5 Kilometer lange Bildungsroute mit neun Stationen zur lokalen Flora und Fauna.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Baudenkmal
Ort
Posen
Erbaut
1900
Baustil
Klassizismus
Architekt
Karl Friedrich Schinkel
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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