Klášter benediktinů v Orlové

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Moravskoslezský krajBezirk Moravskoslezský kraj

Klášter benediktinů v Orlové

Kloster in Tschechien

Das Kloster benediktinischer Mönche in Orlová wurde um 1268 gegründet und liegt heute im Stadtgebiet von Orlová im Karviná-Bezirk der Region Moravskoslezsko in der Tschechischen Republik. Es war eine Zweigkirche des Klosters Tyniec und wurde von Herzog Władysław Opolski ins Leben gerufen, um die Grenze zwischen Ober-Schlesien und Mähren zu sichern. Die Anfänge des Klosters sind mit dem Bau einer Kapelle und eines Monasteriums verbunden, die von Abt Jan aus Tyniec geleitet wurden. Das Kloster besaß in seiner Blütezeit sechs Dörfer und erzielte Einnahmen aus Zehnten und Innenrechten. Im 15. Jahrhundert kam es zu finanziellen Schwierigkeiten, die durch den Verkauf von Besitztümern überwunden wurden. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert und der Sekulärization durch Herzog Wacław III Adam verlor das Kloster seinen Besitz. Die Gebäude wurden abgerissen, lediglich die Kirche blieb erhalten. 1718 wurde das Kloster der Benediktinerkonvent in Broumov unterstellt. In Orlová erwartet man die Ruinen des ehemaligen Klosters, die heute Teil der Landschaft sind. Die Umgebung umfasst das Tal der Ostravice sowie Dörfer wie Doubrava und Chotěbuz. Die historischen Spuren der Mönche sind in der Region gut sichtbar, und die Lage ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und Flüsse. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden und spiegelt die kulturelle und politische Geschichte des Gebiets wider.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Orlová
Erbaut
1201

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