📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Condé
Schloss in Frankreich
Das Schloss Condé liegt in der Gemeinde Condé-en-Brie im Département Aisne in der Region Hauts-de-France. Es steht auf einem Hügel, der von dem Zusammenfluss der Flüsse Dhuis und Surmelin umgeben ist. Der Name des Schlosses leitet sich vom keltischen Wort „condatum“ ab, das „Zusammenfluss“ bedeutet. Es war lange Zeit der Mittelpunkt der Herrschaft der Familie de Bourbon. Das Schloss ist ein Beispiel für Renaissance- und Barockbaukunst und wurde mehrfach umgebaut. Louis I. de Bourbon, prince de Condé, nahm 1556 den Titel an, nachdem er das Schloss geerbt hatte. Die Anlage wurde 1711 konfisziert, nachdem der Besitzer auf der Seite der antifranzösischen Allianz gestanden hatte. Seit 1979 ist die Anlage mit Inneneinrichtung unter Denkmalschutz. Die Besichtigung ist nur in bestimmten Monaten möglich. Die Anlage umfasst ein dreiflügeliges Hauptgebäude mit Ehrenhof und einen großen Park mit alten Bäumen. Die Renaissance- und Barockumgestaltungen durch Giovanni Niccolò Servandoni prägten das Erscheinungsbild des Schlosses. In der Zeit der Familie de Sade wurde das Schloss nach Kriegsschäden restauriert. Die heutigen Besitzer, die Familie Pasté de Rochefort, führen die Restaurierungsarbeiten fort. Die Umgebung um das Schloss besteht aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem nahen Flussgebiet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Condé-en-Brie
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
- Website
- http://www.chateaudeconde.fr
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