abbaye Notre-Dame de Sept-Fontaines

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KlosterGrand EstBezirk Grand Est

abbaye Notre-Dame de Sept-Fontaines

Die Abtei Notre-Dame de Sept-Fontaines liegt in Fagnon, im Thiérache-Bezirk der Ardennen, im Bistum Reims. Sie wurde 1129 von Hélie, Graf von Mézières, gegründet und im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die Abtei war bis zur Französischen Revolution im Besitz der Prämonstratensianer und wurde 1791 als staatliches Gut versteigert. Sie wurde später von verschiedenen Eigentümern übernommen, darunter ein Industrieller und die Familie Vendroux, die sie bis 1940 bewohnte. Die Abtei und das umliegende Landhaus wurden im 18. Jahrhundert durch die Familie Rémont und später durch Alfred Corneau, einen Industriellen, weiterentwickelt. Die Familie Vendroux nutzte das Anwesen als Sommerresidenz und landwirtschaftliche Betriebsstätte. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Schloss von Kaiser Wilhelm II. als Casino genutzt. Charles de Gaulle und seine Frau Yvonne verbrachten mehrere Sommer hier. Das Anwesen blieb bis 1940 in Familienbesitz und wurde 1956 von Jean Vendroux, dem Bruder von Yvonne de Gaulle, verlassen. Das Schloss und die Abtei sind heute ein Hotel- und Restaurantbetrieb. Der Park umfasst über 35 Hektar und beherbergt einen Golfplatz mit 18 Löchern. Die Abtei wurde 1980 zum Monument historique ernannt. Seit 2014 war das Gelände geschlossen, doch 2024 wird ein touristisches Zentrum mit 180 Unterkünften und einer 600 m² großen Veranstaltungsfläche geplant.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Fagnon
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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