Kaiser-Friedrich-Turm
Turm in Deutschland
Der Kaiser-Friedrich-Turm war ein Aussichtsturm auf dem Pimpinellenberg in Oderberg, Brandenburg. Er wurde 1896 errichtet und stand bis zum Zweiten Weltkrieg, der ihn zerstörte. Der Turm war 25 Meter hoch und aus Holz gebaut. Er lag auf einem 120 Meter hohen Berg, der sich am Oderberger See befindet. Der Turm war ein Wahrzeichen der Region und wurde als „langen Heinrich“ bezeichnet, nach dem Lehrer Heinrich Lange, der den Bau initiierte. Der Turm förderte den Tagestourismus und war Teil einer Verschönerungsmaßnahme der Stadt Oderberg. Die Baukosten beliefen sich auf 17.000 ℳ, wobei die Spenden der Bürger den Bau ermöglichten. Die Turmgalerie lag 142 Meter über dem Wasserspiegel und bot einen weiten Blick über die Region. Von dort aus war die Landschaft des Barnims, der Neumark, der Uckermark und Teile Pommerns sichtbar. Im Norden lagen Angermünde und Schwedt, im Süden Wriezen und Seelow. Die Turmgalerie bot einen weiten Rundblick über die umliegenden Landschaften. Man konnte Angermünde, Schwedt, Greiffenhagen, Garz an der Oder, Fiddichow im Norden sowie Zehden, Zellin im Osten und Wriezen, Seelow, Freienwalde im Süden erkennen. Im Südwesten lagen Falkenberg, Köthen, Hohenfinow und Biesenthal, im Westen Eberswalde mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm. Die Aussicht umfasste Gebiete bis in den Norden Brandenburgs und Teile Pommerns.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Oderberg
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