📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Caspersbroich
im Ittertal gelegenes Schloss im Solinger Stadtteil Ohligs
Schloss Caspersbroich liegt im Ittertal im Stadtteil Ohligs von Solingen. Es war ein Besitz der Schlossherren, der auch die lehenpflichtigen Kotten in verschiedenen Gemeinden umfasste. Bis 1808 war es Teil des Kirchspiels Wald. Das Schloss war ursprünglich ein Gutshaus, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde und später zu einem Rittersitz ausgebaut wurde. Das Schloss war durch verschiedene Besitzer geprägt, darunter die Herren von Bawyr und die Familie von Romberg. 1810 gelangte es in bürgerliche Hände und wurde von Johann Adolf Holthausen erworben. In den 1860er Jahren wurde es von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft erworben, wofür ein Bahndamm gebaut wurde. 1883 wurde das Schloss nach Plänen von Gerhard August Fischer umgestaltet und erweitert. Die Schlossanlage beherbergte bis 1984 den Bankier Alfred Herrhausen. Claus Gorges sanierte das Anwesen in den 1960er Jahren und verwandelte es in Eigentumswohnungen. Die Umgebung umfasst das Ittertal sowie die nahen Gemeinden Buschenhaus und Hagscheid. Die historischen Räume und Bauten sind Teil der lokalen Kulturgeschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Solingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Nordrhein-Westfalen
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