Inn

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Kanton GraubündenBezirk Kanton Graubünden

Inn

rechter Nebenfluss der Donau in der Schweiz, Österreich und Deutschland

Der Inn ist ein 517 km langer Fluss, der durch die Schweiz, Österreich und Deutschland fließt und als rechter Nebenfluss der Donau gilt. Er entspringt im Schweizer Oberengadin und mündet in Passau in die Donau. Das Einzugsgebiet umfasst 26.130 km², wobei Bayern mit 8061 km² das größte Beitragsland ist. Der Fluss ist in der Schweiz als Sela bekannt und durchquert mehrere Seen und Schluchten. Sein Abflussregime wird stark von der alpinen Schneeschmelze und der Gletscherbildung beeinflusst. Der Inn ist der viertwasserreichste Fluss Deutschlands und der zweitwasserreichste Österreichs. Mit einer mittleren Wassermenge von 738 m³/s führt er der Donau mehr Wasser zu als Lech, Isar, Enns und Traun zusammen. Die Flusslaufstrecke durchquert verschiedene geologische Formationen, darunter Kristallingebiete und Flysch- sowie Molassezonen. Im Ober- und Mittellauf war das Tal während der Kaltzeiten von Gletschereis angefüllt. Der Fluss durchfließt wichtige Städte wie Innsbruck, Kufstein und Passau. Vor Ort erwartet man eine Vielzahl an Räumen und Wege, die den Flusslauf begleiten. Der Inn durchquert Auen und Schluchten, die als Lebensraum für viele Vogelarten dienen. In der Dreiflüssestadt Passau bleibt das Wasser der Flüsse noch lange unvermischt. Das Europareservat Unterer Inn erstreckt sich über 55 km und umfasst große Wasserflächen. In der Region um Braunau und Schärding sind die Flussläufe stark durch Stauwerke und Kraftwerke beeinflusst, was die Fischfauna verändert hat. Naturnahe Abschnitte und Schutzgebiete sind in verschiedenen Regionen des Flusses vorhanden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fluss
Ort
Bayern

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