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Condado de Treviño
Gemeinde in Spanien
Condado de Treviño liegt in einem Hochtal mit einer Höhe von etwa 500 bis 800 Metern. Die Gemeinde ist etwa 105 Kilometer nordöstlich von Burgos und grenzt an die Nachbargemeinde La Puebla de Arganzón. Sie ist eine Enklave der baskischen Provinz Álava und gehört zur autonomen Region Kastilien-León. Die Gemeinde besteht aus mehreren Dörfern und Weilern, die im 19. Jahrhundert zusammengeschlossen wurden. Die Geschichte von Condado de Treviño reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück, wo in Laño künstliche Höhlen mit Zeichnungen und Inschriften gefunden wurden. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort von König Sancho VI. von Navarra gegründet und später in kastilischen Besitz gelangt. Im Mittelalter entstand ein Judenviertel, und im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet zur Grafschaft erhoben. Das heutige Rathaus entstand im 16. Jahrhundert als Residenz der Grafen. Die Gemeinde ist als Kulturgut in der Kategorie Conjunto histórico-artístico eingestuft. Sie umfasst zahlreiche romanische und gotische Kirchen, darunter die Kirche San Pedro in Aguillo und die Ermita del Granado in Albaina. Viele Ortschaften sind mittelalterlich geprägt, und einige haben nur noch wenige Einwohner. Die Region ist traditionell landwirtschaftlich geprägt, wobei der Tourismus in jüngster Zeit eine zunehmende Rolle spielt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Seehöhe
- 552 m
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