📷 Bild: Wikimedia Commons
Spicarium
Museum in einem denkmalgeschützten Lagerhaus in Bremen
Das Spicarium war eine interaktive Ausstellung zum Thema Schiffbau und Schifffahrt, die im Alten Speicher in Vegesack, einem Stadtteil von Bremen, stattfand. Der Speicher wurde 1814 von Johann Lange errichtet und bis 1994 als Werft genutzt. Er wurde 1995–1999 saniert und 1997 unter Denkmalschutz gestellt. Die Ausstellung, konzipiert vom Institute for New Dimensions (IND), wurde 2011 eröffnet und umfasste 500 Quadratmeter. Sie war Teil der Maritimen Meile Vegesack. Das Spicarium zielte darauf ab, historische und moderne Aspekte der Schifffahrt zu vermitteln. Die Ausstellung begann mit einem Modell des Vegesacker Hafens und erläuterte den Warenumschlag um 1648. Drei Kurzfilme zeigten Einblicke in das Jahr 1848. Im Obergeschoss wurden Themen wie Marinebionik, Yachtdesign und erneuerbare Energien behandelt. Mitmach-Stationen und kurze Filme stellten Forschungsergebnisse des Bionik-Innovations-Centrums vor. Eine maritime Bibliothek zur Werftgeschichte und Segelkunde wurde ebenfalls eingerichtet. Die Ausstellung bot Räume mit interaktiven Medientischen, Modellen und Filmen, die historische und moderne Aspekte der Schifffahrt vermitteln sollten. Sie lag im Zentrum der Maritimen Meile Vegesack und bot Ausblicke auf den Hafen und die Umgebung. Die Ausstellung war Teil der kulturellen Landschaft Vegesacks und verband historische und moderne maritime Themen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Vegesack
- Adresse
- Zum Alten Speicher 5
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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