Melice

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Melice

Melice ist eine Ruine eines Schlosses, die etwa 6 km nordöstlich von Vyškov, zwischen Pustiměří und Drysicemi liegt. Die Ruine wurde 1970 als kulturelle Denkmal der Tschechischen Republik geschützt. Der Burgbau wird erstmals 1339 in Dokumenten erwähnt und wurde von dem Olomouckischen Bischof Jan Volek errichtet. Die Burg war bereits fertiggestellt, und als Purkrabí wird Beneš aus Melice genannt. Die Burg wurde von den Bischofen weiter ausgebaut, und bis 1439 wird sie als zerstört und ausgeräumt beschrieben. Die Burg war ein repräsentatives Sitz der Olomouckischen Bischöfe, die die Inneneinrichtung weiter verbesserten. Die Burg war bis 1423 in den Hussitenkriegen ein wichtiger Stützpunkt, als die Hussiten die Burg eroberten. Die Ruine ist heute in der Nähe der militärischen Übungsfläche Březina und kann über eine grüne markierte Runde aus Pustiměře erreicht werden. Die Ruine umfasst die Überreste der Burg, die in der Umgebung der ehemaligen Burganlage liegen. Die wichtigsten Funde sind die gotischen Kacheln aus dem Palast, die von Bischof Václav Králík zwischen 1412 und 1416 errichtet wurden. Die Kacheln sind aus über 150 keramischen Kacheln gefertigt und zeigen verschiedene Motive und Lebensgeschichten des Herrn der Burg. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Landschaft und die ehemalige Stärke der Burg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine, Burg
Ort
Truppenübungsplatz Březina
Erbaut
1400
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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