Burgruine Kogl
Burgruine in Niederösterreich
Die Burgruine Kogl liegt in Kogl im Wienerwald und befindet sich auf einer 269 m hohen Hügelkuppe östlich der Ortschaft. Sie ist eine abgegangene Hausberganlage, die vermutlich um 1200 errichtet wurde und im 15. Jahrhundert abgebrochen wurde. Die Anlage war Teil einer Reihe von Burganlagen im Raum, wobei eine Vorgängeranlage nordwestlich der Burg in der Nähe liegt. Die Burg war im 14. Jahrhundert von Bedeutung, da sie dem Geschlecht der Eisenbeutel gehörte und mehrfach verändert wurde. 1403 erhielt Hans von Kogl das Haus zum Kogl von Herzog Albrecht IV., und 1408 wurde der Wiener Bürgermeister Konrad Vorlauf auf der Burg festgehalten. Die Burg wurde 1415 von Herzog Albrecht IV. besetzt, da Hans von Kogl einen Einfall in Mähren unternommen hatte. Die Burg wurde daraufhin abgebrochen und nicht mehr wieder aufgebaut. Die heute sichtbaren Reste der Burg sind minimal. Die Kernburg stand auf einer Plattform mit einem Durchmesser von etwa 30 m, umgeben von zwei ringförmigen Gräben. Im Nordosten trennt ein Halsgraben die Anlage vom Hinterland. Die Umgebung um die Burg besteht aus Wald und Hügeln, die zum Wienerwald gehören.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Sieghartskirchen
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