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Roa
Gemeinde in Spanien
Roa liegt im Süden der spanischen Provinz Burgos, in der Iberischen Meseta, auf dem nordwestlichen Ufer des Río Duero. Die Gemeinde befindet sich in einer Höhe von etwa 825 Metern und grenzt an die Stadt Aranda de Duero im Osten sowie an Burgos im Norden. Die Region ist von flacheren Landschaften umgeben und hat eine gemäßigte bis warme Klimazone. Die Bevölkerung lebt vorwiegend von landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Tourismus. Der Ort war ursprünglich eine keltische Siedlung namens Rauda und gehörte nach der römischen Eroberung zur Provinz Hispania Tarraconensis. In der Zeit der Reconquista wurde Roa von kastilischen Grafen besiedelt und entwickelte sich zu einer wichtigen Handels- und Handwerksgemeinde. Im 12. und 13. Jahrhundert erreichte die Stadt ihren Höhepunkt, wodurch sie zum Zentrum einer kastilischen Herrschaftsstruktur wurde. Im 15. Jahrhundert wurde sie als Geschenk an einen Hofbeamten verliehen. Roa ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die dreischiffige Kollegiatkirche Santa María aus dem 16. Jahrhundert, die Reste einer romanischen Kirche und die spätromanische Kirche San Juan. Die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert ist nur noch teilweise erhalten. Zudem gibt es mehrere Weinberge, die die lange Weinbau Tradition des Ortes widerspiegeln. Bekannte Persönlichkeiten, die in Roa lebten, umfassen Francisco Jiménez de Cisneros und Juan Martín Díez.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Burgos
- Seehöhe
- 820 m
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