BurgenBaden-WürttembergRegierungsbezirk Tübingen

Adelssitz Kirchberg

Burg in Baden-Württemberg, Deutschland

Der Adelssitz Kirchberg war eine abgegangene Burg in Kirchberg an der Iller, im oberschwäbischen Landkreis Biberach. Sie lag im Bereich des Donau-Iller-Rhein-Limes und war Teil der römischen Militärarchitektur. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Kirchberg errichtet und später von verschiedenen Adelsgeschlechtern und kirchlichen Institutionen übernommen. Die Burg war Teil der römischen Verteidigungsanlagen und lag etwa zehn Kilometer vom spätantiken Kohortenkastell Caelius Mons entfernt. Die ehemalige Anlage wurde im Laufe der Zeit durch die Kirche, den Pfarrhof und einen Kindergarten ersetzt. Sie war im Besitz der Herren von Kirchberg, der Vögte von Schellenberg und weiterer Adelsgeschlechter sowie der Reichsabtei Rot an der Rot und des Damenstifts Gutenzell. Heute sind nur noch Ruinen der Burg erhalten, die im Illertal liegen. Die Anlage war Teil der römischen Grenze und hatte eine strategische Bedeutung. Die heute bestehenden Gebäude der Gemeinde ersetzen die ursprüngliche Burganlage. Die Geschichte des Adelssitzes ist in lokalen Heimatkundlichen Blättern dokumentiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Kirchberg an der Iller
Erbaut
1244

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