Landkreis Hameln-PyrmontBezirk Landkreis Hameln-Pyrmont

Befestigungsanlagen auf dem Klüt

ehemalige Befestigung westlich von Hameln

Die Befestigungsanlagen auf dem Klüt lagen auf der Erhebung des Klüt westlich von Hameln. Sie bestanden aus vier Forts, die strategisch für den militärischen Schutz der Festung Hameln eingerichtet wurden. Die Anlagen wurden im 18. Jahrhundert errichtet und gaben der Stadt Hameln bis 1808 den Status der stärksten Festung des Kurfürstentums Hannover. Die Anlagen spielten eine entscheidende Rolle im Vierten Koalitionskrieg. 1806 feuerten Kanonen von Fort I und II auf französische Truppen, die sich näherten. Die preußischen Truppen in Hameln, etwa 9000 Mann stark, kapitulierten nach der Niederlage bei Jena und Auerstedt kampflos. Die Schleifung der Anlagen im Jahr 1808 wurde durch ein Dekret Napoleons angestoßen, das die Beseitigung der Wehranlagen vorsah. Heute sind die Befestigungsanlagen nur noch in Form von Erdwällen, Laufgräben und Resten von Torbogen und Brunnen erhalten. Die Anlagen liegen fast vollständig unter Wald, wobei Informationstafeln an einigen Stellen vorhanden sind. Die Reste der Festung sind kaum erforscht, und eine touristische Aufwertung wurde bislang nicht realisiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Hameln

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