📷 Bild: Wikimedia Commons
Nagycsány
Gemeinde in Ungarn
Nagycsány ein Dorf im Kreis Sellye, im südlichen Teil des Ormánságs, etwa 20 Kilometer östlich von Sellye und 20 Kilometer westlich von Sikló. Es grenzt an Vajszló und liegt im Sellyei Bezirk. Die wichtigste Straße ist die 5804, die von Harkány über Sellye bis Darány führt. Von Pécs aus erreicht man das Dorf über die 5801 und 5804. Die Eisenbahnstrecke von Középrigóc nach Villány verläuft durch das Dorf, aber seit 2007 gibt es keine Personenzüge mehr. Das Dorf wurde erstmals 1244 in Dokumenten erwähnt und hieß damals Chan. Es war Teil der Besitzungen von Zadur und später des sámodi Adels. Im 14. Jahrhundert gab es einen Brand, der einen Teil des Dorfes zerstörte. 1335 zahlte der Pfarrer 10 báni päpstliche Zehnt. Im 18. Jahrhundert zerstörte ein Feuer einen Teil der Siedlung. Nagycsány hat eine türkische Friedhof, der auf einem sichtbaren Hügel liegt, sowie einen türkischen Tunnel unter dem Dorf. Ein Teil der Gemeinde gilt als Fundplatz für antike Münzen. Viele Bewohner fanden in der Vergangenheit Münzen aus dem türkischen Reich oder der Monarchie. Die Bevölkerung besteht zu 98,6 % aus Magyaren, 0,7 % aus Ciganen. Römisch-katholische und reformierte Christen machen jeweils über die Hälfte der Bevölkerung aus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Sellye
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