château de Rustéphan

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenBretagneBezirk Bretagne

château de Rustéphan

Burg in Frankreich

Das Château de Rustéphan ist ein verfallenes Herrenhaus aus dem 15. bis 16. Jahrhundert in Nizon, einem Ortsteil der Gemeinde Pont-Aven im Département Finistère in Frankreich. Es wurde von Jean du Faou, einem Kammerherrn Frankreichs und Großsénéchal von Bretagne, errichtet. Die ursprüngliche Anlage stammt von Étienne, einem Sohn eines Herzogs von Bretagne, der 1137 starb. Die heute sichtbaren Reste sind Teil der ursprünglichen Struktur, die im 15. und 16. Jahrhundert als Jagdschloss der Herzöge von Bretagne diente. Die Ruine besteht aus zwei verbliebenen Abschnitten, die etwa 20 Meter hoch sind und von Efeu, Brombeeren und Unkraut überwachsen sind. Der linke Teil enthält eine Eckturm, riesige, mit Schutzhauben versehene Kamine und Reste von Steinfenstern. Der rechte Teil umfasst eine Treppentürme und Reste von Innenwänden sowie dem Eingangsvorraum. Die Haupttür ist mit einem gotischen Bogen versehen. Die ursprüngliche Frontfassade ist eingestürzt, und die Steine wurden im 19. Jahrhundert in lokale Bauernhäuser verwendet. Die Ruinen werden von den Einwohnern von Nizon als Heimat der Geister von Géneviève de Rustéphan und Iannick ar Flécher betrachtet. Diese Legende erzählt von der tragischen Liebe zwischen einem Bauernsohn und der Tochter eines lokalen Adeligen. Die Geister sind bis heute Gegenstand von Berichten über sichtbare Erscheinungen. Die Einwohner versuchen, die Ruine vor Vandalismus und Witterung zu schützen. Das Château wurde 1926 als historisches Monument eingetragen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Pont-Aven
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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