📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Rýzmburk
Burg in Tschechien
Die Burgruine Rýzmburk, auch Hrad Osek genannt, liegt an einem steilen Erzgebirgshang über dem Ortsteil Hrad Osek in der Stadt Osek. Die Anlage ist etwa 200 Meter lang und 95 Meter breit, was sie zu einer der größten Burgen in der Region macht. Sie ist heute als freier Zugang für Besucher zugänglich und besteht aus Türmen, Durchgängen und Mauerresten. Die Burg wurde 1250 von Boresch von Riesenburg, Hofmarschall des böhmischen Königs Wenzel I., errichtet und war bis 1323 im Besitz der Familie Hrabischitzer. Sie wurde später an den Markgrafen von Meißen verkauft und 1459 wieder dem böhmischen König Georg von Podiebrad zugeführt. Im 19. Jahrhundert begann die Renovierung durch die Herren von Waldstein, die den Bergfried zu einem Aussichtsturm umbaute. Nach 1989 wurde die Burg durch den Tschechischen Naturschutzverband und Freiwillige umfassend restauriert. Besucher können die Burgmauern und Türme erkunden, sowie den Bergfried, der ein einzigartiges Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert ist. Ein Wanderweg führt vom Ort Osek zur Burg und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Ruine ist Teil der Landschaft und lädt zu einer Entdeckung der Geschichte und Architektur ein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Hrad Osek
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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