📷 Bild: Wikimedia Commons
Hallschlag
Gemeinde in Deutschland
Hallschlag ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Gerolstein. Der Ort liegt im Rheinischen Schiefergebirge, in der westlichen Hocheifel, im oberen Kylltal. Er ist eingebettet in die Landschaft der Mitteleifel und grenzt im Westen, Norden und Osten an Nordrhein-Westfalen. Zu Hallschlag gehören Wohnplätze wie Frauenkronerweg, Köppheck und Steinebrück. Hallschlag wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt und gehörte in der Geschichte zu verschiedenen Herrschaften, darunter der Grafen von Manderscheid-Schleiden und dem Herzogtum Luxemburg. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zu 80 % zerstört. Nach dem Krieg wurde Hallschlag 1970 in den Landkreis Daun umgegliedert, der seit 2007 als Landkreis Vulkaneifel bekannt ist. Die Gemeinde hat seit 2024 acht Ratsmitglieder im Gemeinderat. In Hallschlag gibt es die Katholische Pfarrkirche Sankt Nikolaus aus dem Jahr 1950 sowie das Pilgerkreuz der Matthiasbruderschaft. Westlich des Ortes liegen Reste der Westwallanlagen. Der Ort wird von der B 421 durchzogen und ist über den Wander- und Radweg RAVE-Linie 45a mit Weywertz und Jünkerath verbunden. Auf der Gemarkung befindet sich das ehemalige Munitionsfabrik-Gelände Espagit, das bis heute umweltgefährlich ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Vulkaneifel
- Seehöhe
- 480 m
- Website
- https://www.hallschlag.de/
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