Chotěbuz

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Chotěbuz

Gemeinde in Tschechien

Chotěbuz ist eine Gemeinde im Okres Karviná, Tschechien, fünf Kilometer nordöstlich von Český Těšín an der Grenze zu Polen. Sie liegt im Beskidenvorland auf einer Kuppe zwischen den Tälern der Olsa und Stonávka. Westlich verläuft die E 75/E 462 über die Olsa nach Polen, östlich führen die Straße 67 und die Eisenbahn entlang der Olsa. Die Bahnstation befindet sich in Podobora. Nördlich liegen die Steinkohlenzeche Důl ČSM und der Archeopark Podobora, im Westen die Talsperre Těrlicko. Chotěbuz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1229 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. 1559 wurde das Gut zu einem befestigten Schlösschen ausgebaut, und bis 1701 blieb es im Besitz der Rudzky von Rudz. 1871 entstand in der Schlossanlage die erste deutsche Landwirtschaftsschule. 1938 wurde der Ort an Polen angeschlossen, kehrte 1945 nach Kriegsende zur Tschechoslowakei zurück. Seit 1998 ist Chotěbuz wieder eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde umfasst die Ortslagen Obora, Podobora und Zpupná Lhota. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss Chotěbuz, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, der Wartturm des Klosterhofes aus dem 15. Jahrhundert, der Archeopark Podobora mit Fundstätten aus der Hallstattzeit und der Bunkerkette des Tschechoslowakischen Walls. Die Bevölkerung besteht zu 67 % aus Tschechen und 27 % aus Polen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Karviná
Seehöhe
330 m

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