📷 Bild: Wikimedia Commons
Minoritenkirche
Kirchengebäude in Linz
Die Minoritenkirche in Linz ist eine römisch-katholische Kirche in der Innenstadt, die ursprünglich als Franziskanerkloster gegründet wurde. Sie steht unter Denkmalschutz und gehört seit 1562 der oberösterreichischen Landesregierung. Die Kirche ist Filialkirche der Stadtpfarre und wird seit 1990 von der Priesterbruderschaft St. Petrus genutzt. Sie ist ein Beispiel für Rokokostil und hat eine reiche Geschichte als Zentrum der Seelsorge. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde im 13. Jahrhundert als gotische Kirche gebaut und im 18. Jahrhundert in den Rokokostil umgebaut. 1751 wurde sie von Johann Matthias Krinner umgestaltet. Die Kirche war lange Zeit ein Zentrum der Seelsorge, bis sie 1785 aufgelöst wurde. Heute dient sie als Gotteshaus der Stadtpfarre. Innenraum und Ausstattung der Kirche zeigen die Pracht des Rokoko. Der Hochaltar, der 1756 errichtet wurde, ist ein Highlight mit dem Altarbild der Verkündigung Mariens. Die Seitenaltäre sind in Stuckmarmor gearbeitet und zeigen verschiedene Heilige und Szenen. Die Kanzel aus dem Jahr 1767 dient heute noch zum Predigen. Die Orgel, die 1853 errichtet wurde, ist eine sächsische Barockorgel mit 27 Register. Die Sakristei ist mit Intarsienarbeiten und einem roten Marmorbrunnen aus dem 17. Jahrhundert geschmückt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Linz
- Adresse
- Klosterstraße 9
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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