📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Plötzkau
Schloss in Sachsen-Anhalt
Das Schloss Plötzkau liegt im Ort Plötzkau in der Verbandsgemeinde Saale-Wipper, Sachsen-Anhalt. Es steht an der Stelle einer mittelalterlichen Grafenburg und wurde im 16. Jahrhundert als Renaissanceschloss erbaut. Die Burg wurde 1049 erstmals erwähnt und war bis 1665 Residenz des Fürstentums Anhalt-Plötzkau. Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt verwaltet das Schloss seit seiner Restaurierung. Das Schloss ist für seine historische Bedeutung und die Vielfalt seiner Baustile bekannt. Es wurde von Fürst Bernhard VI. von Anhalt-Bernburg im Zeitraum 1566 bis 1573 errichtet. Die Bauarbeiten umfassten den Südflügel, die Ost- und Nordseite sowie die Westfront. Der Turm wurde auf sieben Stockwerke aufgestockt und erhielt eine Haube mit vier Giebeln. Die Innenräume wurden im Barockstil umgebaut, und der Burggraben wurde zu einem Hunde- und Hirschgraben umfunktioniert. Im Schloss sind Räume wie der Fürstensaal mit einem Kamin von Georg Schröter sowie barocke Wohnräume erhalten. Die Giebelgauben wurden im 19. Jahrhundert saniert, und das Schloss diente später als Strafanstalt und später als Depot des Landesmuseums. Die historischen Räume und die umliegende Landschaft bieten Einblick in die Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Plötzkau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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