📷 Bild: Wikimedia Commons
Měřín
Gemeinde in Tschechien
Měřín liegt im Okres Žďár nad Sázavou, zehn Kilometer nordwestlich von Velké Meziříčí. Der Ort befindet sich an der Einmündung des Baches Zblatí in die Balinka in einer breiten Senke der Böhmisch-Mährischen Höhe. Die Autobahn D1 verläuft am nördlichen Ortsrand vorbei, mit der Abfahrt 134 Měřín. Nachbarorte umfassen Černá, Milíkov, Dědkov, Blízkov, Kochánov, Stránecká Zhoř, Pustina, Otín, Geršov, Pouště, Benešov, Chlumek, Kamenička, Řehořov, Meziříčko und Jersín. Měřín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1298 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als Wenzel II. die Propstei des hl. Benedikt stiftete. Das Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, und die Propstei wurde 1468 aufgelöst. Im 16. Jahrhundert begann der Silberbergbau, und 1560 fand eine Bücherverbrennung statt. 1874 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, und 1985 überflutete ein Hochwasser 50 Häuser. Der Ort umfasst die Ortsteile Měřín und Pustina. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Johannes des Täufers mit romanischem Portal aus dem 13. Jahrhundert, das Pfarrhaus aus dem Jahr 1741, die Kapelle Maria Schnee aus dem Jahr 1690 und der Glockenturm am westlichen Ortsausgang. Die Gemeinde war bis 1948 ein Městys, wurde danach nicht erneuert. 1961 wurde sie dem Okres Žďár nad Sázavou zugeordnet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Žďár nad Sázavou
- Seehöhe
- 487 m
- Website
- http://www.merin.cz
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