Städte & OrteZentralmakedonien

Edessa (Griechenland)

Δήμος Έδεσσας

Edessa liegt im Regionalbezirk Pella der Region Zentralmakedonien und wird als „Stadt des Wassers“ bekannt. Die Stadt wird vom Fluss Edessa durchflutet, der bis in die Antike zurückreicht. Sie grenzt an die Gemeinden Vegoritida und Giannitsa. Die umliegende Landschaft ist geprägt von Hügeln und Tälern, in denen die Wasserfälle von Edessa sich befinden. Die Gemeinde umfasst auch die Ortschaften Rizario und Kallimarmaro. Edessa wurde erstmals in antiken Quellen erwähnt und war bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. die erste Hauptstadt des makedonischen Königreichs. Die Stadt war im Mittelalter mehrfach von byzantinischen, serbischen und osmanischen Herrschaften beansprucht. Im 19. Jahrhundert wurde sie Teil des griechischen Königreichs und erhielt 1918 den Status einer Stadtgemeinde. Im Jahr 1962 wurde sie von einer Flut schwer getroffen, die große Teile des Gemeindegebiets zerstörte. Die Wasserfälle von Edessa sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und wurden im Laufe der Geschichte mehrfach beschrieben. Sie sind heute ein einzigartiges Naturwunder, das die Stadt prägt. Die Gemeinde umfasst auch den Bahnhof von Edessa, der an der Bahnstrecke Thessaloniki–Florina liegt. Bekannt ist die Region auch durch die Geschichte des Fußballspielers Meletios Mišković, der in der Gemeinde aufwuchs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Griechenland
Ort
Regionalbezirk Pella
Quellen:Edessa (Griechenland) (CC0-1.0)

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