📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Chęciny
Burgruine in der Woiwodschaft Heiligkreuz, Polen
Die Ruine der Burg Chęciny liegt in der Stadt Chęciny, der polnischen Woiwodschaft Heiligkreuz. Sie befindet sich in einer Spornlage im Heiligkreuzgebirge, wo die Burg sich über die Stadt erhob. Die Ruine ist ein Rest einer Höhenburg, die im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet wurde und bis ins 17. Jahrhundert als Residenz und Verwaltungsort genutzt wurde. Die Burg war ein bedeutender politischer und militärischer Ort. Władysław I. Ellenlang verwies hier mehrfach den polnischen Adel ein, und ab 1318 wurde der Kathedralschatz des Erzbistums Gnesen verwahrt. Kasimir der Große baute die Burg aus und machte sie zur Residenz seiner Ehefrau Adelheid von Hessen. Sie war auch Sitz weiterer polnischer Königinnen. Die Burg wurde mehrfach zerstört, zuletzt im Großen Nordischen Krieg 1707, und blieb bis heute unbewohnt. Besucher können die Ruine erkunden und die historischen Räume sowie die Aussicht auf die Umgebung genießen. Die Burg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert und stand bis 2015 im Rahmen von Erneuerungsarbeiten wieder zur Verfügung. Die Umgebung bietet einen Blick auf das Heiligkreuzgebirge und die Stadt Chęciny.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Chęciny
- Erbaut
- 1201
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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