📷 Bild: Wikimedia Commons
Měčín (zámek)
Schloss in Tschechien
Měčín ist ein Schloss am nördlichen Rand des gleichnamigen Ortes, das als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz steht. Es liegt im Norden des Plzeňského kraju, am Ufer des Labe. Die Anlage wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert als Burg errichtet und wurde im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut. Die erste Hälfte der Anlage stammt aus dieser Zeit, die zweite wurde später hinzugefügt. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage grundlegend verändert und erhielt ihre heutige Form nach einem Brand im Jahr 1874. Das Schloss ist für seine sgrafitové Wandmalerei aus dem 16. Jahrhundert bekannt, die 1925 entdeckt wurde. Sie zeigt pflanzliche Ornamente und zwei Medaillons mit Porträts des ersten Eigentümers und seiner Ehefrau sowie biblische Szenen. Der ursprünglich vorhandene Park wurde 1972 abgeholzt, und aus dem See wurde ein Badeplatz gebaut, der heute nicht mehr genutzt wird. Die Anlage gehört seit 1948 dem Landwirtschaftlichen Genossenschaftsverein Měčín, der sie als Wohnraum und Werkstätten nutzte. Die Besucher können die historische Anlage erkunden, die mit ihrer einzigartigen Architektur und Malerei besticht. Die Räume sind mit valenem Holz verziert, und im Erdgeschoss befindet sich eine Kapelle. Die Umgebung bietet einen Ausblick auf den Labe und die umliegende Landschaft. Der Park, obwohl verändert, bleibt ein Teil der Anlage und bietet einen natürlichen Rahmen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Festes Haus
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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