Ekenis

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Ekenis

ehemalige Gemeinde in Schleswig-Holstein

Ekenis ist ein Dorf im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein und seit 2013 ein Ortsteil der Gemeinde Boren. Es liegt an der Schlei in Angeln und ist ein typisches Runddorf. Der Name bedeutet „Spitze des Eichenwalds“, was auf die historische Bedeutung der Eichen und den Waldanteil der Region hinweist. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer, darunter Bicken, Boknis und Wattlück. Ekenis hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Funde wie Hünengräber und Urnengräber belegen eine Besiedelung bereits vor der römischen Kaiserzeit. Im 14. Jahrhundert gab es eine mittelalterliche Burg in Pageroe, die 1406 von Margarethe von Dänemark gekauft und später abgetragen wurde. Die Region war zudem für ihre Jagdbezirke bekannt, wobei Jagdsteine mit Inschriften aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben sind. In Ekenis gibt es den Naturerlebnisraum Moostoft, ein ehemaliges Toteisloch, das seit den 1990er-Jahren renaturiert wurde. Der Raum umfasst Teiche, Bachläufe und biologische Abwasserreinigungsanlagen. Zudem sind historische Orte wie das „Dörpshuus Ekenis“ und die Friedenseiche im Ortsmittelpunkt zu besichtigen. Die Gemeinde ist vor allem landwirtschaftlich geprägt und verfügt über eine reiche Kulturgeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Boren
Seehöhe
26 m

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