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Burg Hasištejn
Burg in Tschechien
Die Burg Hasištejn liegt im böhmischen Erzgebirge auf 627 Meter Höhe, etwa 15 Kilometer östlich von Komotau. Sie steht auf einem Felsplateau über dem Städtchen Místo und war einst eine wichtige Verteidigungsanlage. Die Burg ist eine der ältesten Burgen des Erzgebirges und war bis ins 15. Jahrhundert ein Zentrum der Herrschaft der Lobkowicz. Die Burg war von großer strategischer Bedeutung, da sie die Handelsstraße zwischen Zwickau und Kaaden schützte. Sie wurde im 14. Jahrhundert von den Schönburgern erworben und blieb bis ins 16. Jahrhundert in ihrer Familie. 1606 wurde sie an Leonhard von Stampach verkauft, doch nach der Schlacht am Weißen Berg verlor die Familie den Besitz. Die Burg wurde ab 1891 durch die Familie Karsch renoviert und bis 1945 im Privatbesitz. Die Burgkapelle aus dem 14. Jahrhundert ist ein bedeutendes Baugeschöpf mit einem Kreuzrippengewölbe und einem Triumphbogen aus Sandstein. Im Hof gibt es eine Treppe zu einem riesigen Kellergewölbe und einen Kiosk am Wochenende. Von der Burg aus hat man einen weiten Blick auf Místo und die Braunkohlenkraftwerke im Egertal. Die Ruine ist Teil der Umgebung mit der Stadt Komotau und dem Egertal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Erbaut
- 1340
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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