📷 Bild: Wikimedia Commons
Winterreitschule
Schule in Innere Stadt (20116)
Die Winterreitschule ist ein Teil der Wiener Hofburg und wurde zwischen 1729 und 1735 im Innere Stadtgebiet erbaut. Sie liegt zwischen dem Josefsplatz und dem Michaelertrakt, direkt an die Redoutensäle angrenzend. Das Gebäude wurde von Joseph Emanuel Fischer von Erlach entworfen und ist Teil der barocken Architektur der Hofburg. Die Winterreitschule ist bekannt für ihren Reitsaal, in dem heute noch die Lipizzanerhengste trainieren und vorführen. Der Saal ist 58 Meter lang, 18 Meter breit und 17 Meter hoch. Die Kuppel wurde bei Fertigstellung neu konstruiert, und die Galerie wird von 46 korinthischen Säulen getragen. Die Hofloge enthält das Reiterbildnis Kaiser Karls VI., der die Schule errichtete. Besucher können die Reitbahn betreten, die durch eine Doppeltür in den Saal führt. Die Winterreitschule war bis 2019 ein bedeutender barocker Raum der Hofburg und bot einen authentischen Eindruck des 18. Jahrhunderts. Sie war zudem Veranstaltungsort für Monumental-Konzerte und den Reichstag.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Reitschulgasse 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Spanische Hofreitschule6 m
- Macht zur See34 m
- Redoutensaaltrakt40 m
- Stallburg33 m
- Michaelertrakt67 m
- Kaiser Joseph-Denkmal (Joseph II.)100 m
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