📷 Bild: Wikimedia Commons
Budakeszi
Gemeinde in Ungarn
Budakeszi ist eine Stadt im gleichnamigen Kreis des Komitats Pest. Sie liegt am westlichen Stadtrand von Budapest, neun Kilometer nordwestlich des Zentrums. Die Stadt grenzt an die Gemeinden Nagykovácsi, Páty und Budaörs. Sie wurde von Donauschwaben gegründet und erhielt 2000 den Status einer Stadt. In der Geschichte war sie bereits in der Steinzeit bewohnt, urkundlich erwähnt wurde sie 1296. Nach der türkischen Eroberung war das Gebiet fast unbewohnt, bis die Donauschwaben im 18. Jahrhundert den Ort aufbauten. Budakeszi war bis nach dem Zweiten Weltkrieg von einer großen Donauschwäbischen Minderheit geprägt. Die kulturelle Verbindung zur deutschen Gemeinschaft bleibt nach wie vor spürbar. Die Stadt ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Budapest und beherbergt ein bekanntes Lungensanatorium. Die umliegende Hügellandschaft ist ein bekanntes Wandergebiet. Zudem gibt es eine Vielzahl von Persönlichkeiten, die aus der Stadt stammen, darunter der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer und der Maler Josef de Ponte. Die Stadt ist über die Buslinien 22 und 222 mit Budapest verbunden. Die Landstraßen 1102, 1103 und 8102 treffen in Budakeszi aufeinander. Die Stadt hat Städtepartnerschaften mit mehreren Ländern, darunter Deutschland, Polen, Slowakei und Rumänien. Die Bevölkerung profitiert von der Nähe zur Hauptstadt und der klimatisch günstigen Lage. Die Umgebung bietet Wanderungen und Naherholung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Budakeszi
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