Stadtbefestigung Vöcklabruck

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SehenswürdigkeitOberösterreichBezirk Oberösterreich

Stadtbefestigung Vöcklabruck

Ehemalige Stadtmauer mit zwei erhaltenen Tortürmen

Die Stadtbefestigung Vöcklabruck liegt in der Stadtgemeinde Vöcklabruck im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich. Sie umschließt den Stadtplatz und besteht aus einer Stadtmauer mit zwei erhaltenen Stadttürmen. Die Befestigung entstand im 12. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert erneuert. Kaiser Friedrich III. ließ 1485 die Anlagen instand setzen und bewilligte eine Maut. Maximilian I. verbrachte häufig Zeit in der Stadt und richtete 1494 ein Aufschlagamt zur Weinsteuer ein. Die Stadtbefestigung umschließt den Stadtplatz und besteht aus einer etwa 5 m hohen Mauer mit 2 m breitem Wehrgang und einem 4 m breiten Wassergraben. Die Mauer wurde im 19. Jahrhundert abgetragen und der Graben aufgefüllt. Der Verlauf der Mauer ist an angrenzenden Straßen erkennbar. Die Stadttürme, erbaut im 15. Jahrhundert, schließen den Stadtplatz ab und sind in die Mauer eingebunden. Sie waren ursprünglich mit Zugbrücke, Fallgitter und Pechnase ausgestattet. Die Stadttürme sind heute als sehenswerte Bauten erhalten. Der Obere Turm im Südwesten schützte die Ausfahrt Richtung Salzburg und trägt Wappen der österreichischen Erbländer sowie das Stadtwappen aus dem Jahr 1503. Die Fassadenmalerei zeigt Ritter im Harnisch. Der Untere Turm schützte die Straße Richtung Linz und zeigt Kaiser Maximilian I. mit Krönungsinsignien. An der Fassade des Unteren Turms befindet sich ein Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1932. Beide Türme wurden im 16. Jahrhundert erneuert und dienten teilweise als Gefängnis.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bauensemble, Stadtmauer
Ort
Vöcklabruck

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