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Piz Bernina
Gipfel in den Bündner Alpen
Der Piz Bernina ist der einzige Viertausender der Ostalpen und der höchste Berg des Kantons Graubünden. Er erreicht eine Höhe von 4048 m ü. M. und liegt an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Der Berg besteht aus drei Gipfeln, wobei der mittlere der höchste ist. Der Südgipfel Spalla liegt bei 4018 m, und der Nordgipfel ist Teil des Biancograts, eines bekannten Eisgrats. Die Erstbefahrung des Biancograts erfolgte 1973 durch Heini Holzer. Der Piz Bernina bietet eine weite Fernsicht und ist von zahlreichen Gipfeln sichtbar. Auf der Nordseite liegen die Gletscher Morteratsch und Tschiervagletscher, die zur Donau fließen. Auf der Südseite gibt es den italienischen Gletscher Vedretta di Scerscen Superiore, der zur Adda und damit zum Mittelmeer führt. Die Bergspitze ist der höchste Punkt des Donau-Einzugsgebiets. Die Besteigung erfolgt über verschiedene Routen, darunter den Biancograt oder den Spallagrat. Auf der Schweizer Seite sind die Alpenvereinshütten Chamanna da Tschierva und Chamanna da Boval Ausgangspunkte für die Besteigung. Auf italienischer Seite werden die Rifugios Carate Brianza und Marinelli genutzt. Die Talorte Pontresina, Chiesa in Valmalenco und Lanzada sind wichtige Zentren für den Bergtourismus. Die Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz und seine Begleiter.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 4048 m
In der Nähe
- Westliche Rätische Alpen21 m
- La Spedla179 m
- Bündner Alpen187 m
- Piz Bianco276 m
- Berninagruppe303 m
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