📷 Bild: Wikimedia Commons
Franzensknüppchen
archäologische Stätte in Deutschland
Der Hügel des Franzensknüppchens liegt im nordwestlichen Plateaurand des Petrisbergs in Trier, dem römischen Augusta Treverorum. Er ist ein römischer Grabhügel aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. und hat einen Durchmesser von 51 Metern sowie eine Höhe von bis zu 5 Metern. Die Ränder sind durch eine 1,50 m breite Ringmauer aus Kalkstein und Sandstein-Decksteinen gesichert. Halbkreisförmige Stützmauern mit einem Radius von 6 Metern tragen zur Stabilität bei. Die Grabungen am Franzensknüppchen fanden zuletzt 1866 statt, wobei keine Funde bekannt sind. Der Hügel war zu dieser Zeit bereits mehrfach von Schatzsuchern durchwühlt worden. Die Bebauung im Zentrum des Hügels weist auf ein quadratisches Pfeilerfundament hin. Die Lage des Hügels in Verlängerung einer Straßenflucht zwischen principia und praetorium eines vermuteten Truppenlagers sowie seine prominente Position über der Stadt deuten auf eine besondere Bedeutung hin. Vor Ort erwartet man eine Ruine mit einer Ringmauer aus Kalkstein und Sandstein-Decksteinen. Die halbkreisförmigen Stützmauern sind Teil der Befestigung. Der Hügel liegt in der Nähe des Trierer Amphitheaters und bietet Ausblicke auf die Stadt. Die Umgebung umfasst den Petrisberg und die historischen Räume der römischen Stadt Augusta Treverorum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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