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Schloss Walterskirchen
Schloss im Bezirk Mistelbach, Niederösterreich
Das Schloss Walterskirchen, auch Schloss Coburg genannt, ist eine barocke Vierflügelanlage in Niederösterreich, nördlich des Ortes Walterskirchen. Es wurde 1683 errichtet und steht inmitten einer Parkanlage. Die Anlage basiert auf einem mittelalterlichen Mauerkern und wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut. Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als es erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Herrschaft wechselte mehrfach, unter anderem wurde es 1217 an das Domkapitel von Passau vergeben und 1666 von Ferdinand Freiherr von Hohenfeld übernommen. Sein Sohn ließ das heutige Schloss errichten. Die Familie Koháry erwarb das Gut 1733, und seit 1826 gehört es dem Haus Sachsen-Coburg-Koháry. Die Anlage zeichnet sich durch barocke Architektur und historische Umbauten aus. Das Schloss besteht aus einem dreigeschoßigen Haupttrakt und zweigeschoßigen Nebentrakten mit schlichten Fassaden. Die Südfassade wurde um 1800 mit Plattendekor versehen. Die Anlage ist über ein Segmentbogenportal zugänglich, und im Erdgeschoß gibt es Platzl- und Kreuzgratgewölbe. Im Obergeschoß finden sich Flachdecken und ein Festsaal. Östlich des Schlosses liegen Wirtschaftsgebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie ein abgebrochener Schüttkasten mit Satteldach.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Burg, Schloss
- Ort
- Poysdorf
- Adresse
- Großkruter Straße 9
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 191 m
In der Nähe
- Figurenbildstock hl. Florian35 m
- Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk203 m
- Pfarrhof365 m
- Pfarrkirche Walterskirchen403 m
- Kruzifix/Kreuz350 m
- Kriegergedächniskapelle, ehem. Friedhofskapelle429 m
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