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Burg Ekberg
Burg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Die Burg Ekberg war ein Sitz der Herren von Gristow und eine landesherrliche Burg der Fürsten von Rügen. Sie lag auf einem Turmhügel am Rienegraben bei Segebadenhau, einem Ortsteil von Sundhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Anlage war eine Niederungsburg und wurde als Turmhügelburg errichtet. Sie war Teil der Terra Gristow und stand im Zentrum von politischen Auseinandersetzungen im 14. Jahrhundert. Die Burg spielte eine zentrale Rolle im Ersten Rügischen Erbfolgekrieg. Im Jahr 1331 gelang es den Truppen der Stadt Greifswald, die Burg einzunehmen und vollständig zu zerstören. Dies führte zu einem Vergleich, bei dem Greifswald 400 Mark an Johann von Gristow zahlen musste. Die Zerstörung der Burg verhinderte einen Wiederaufbau, da die Gristower Herren in finanzielle Schwierigkeiten gerieten. Die Anlage ist heute als Bodendenkmal registriert. Die Burg Ekberg war eine zweigliedrige Turmhügelburganlage mit archäologischen Funden wie blaugrauer Keramik, Ziegeln und Knochen. Die Baumaterialien wurden nach der Zerstörung in den folgenden Jahrhunderten abtransportiert. Die Lage der Burg bot einen Ausblick auf die Umgebung und war strategisch bedeutsam. Die Anlage ist heute ein bedeutendes Kulturdenkmal und Teil der Geschichte Vorpommerns.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sundhagen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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