Banize

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Banize

französische Gemeinde im Département Creuse

Banize liegt im Norden des Zentralmassivs, im Département Creuse der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde ist etwa 15 Kilometer westlich von Aubusson und 30 Kilometer südöstlich von Guéret gelegen. Sie grenzt im Norden an Saint-Sulpice-les-Champs, im Nordosten an Saint-Michel-de-Veisse, im Osten und Süden an Vallière sowie im Südwesten an Le Monteil-au-Vicomte. Im Westen schließt sich Chavanat an. Das Gebiet wird vom Fluss Banize durchquert, der an der westlichen Grenze in den Taurion mündet. Banize wurde erstmals urkundlich erwähnt, als es Teil der Herrschaft des Grafen von Limoges war. Die Gemeinde war im 19. Jahrhundert Teil der französischen Armee und spielte eine Rolle bei militärischen Aktionen. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Militär verknüpft, was sich besonders an der alten preußischen Kanone in der Gemeinde widerspiegelt. Diese Kanone wurde 1914 von der deutschen Armee beschlagnahmt und 1924 in Banize gebracht. Das Dorf ist vor allem durch seine Kirche Saint-Sulpice aus dem 13. bis 15. Jahrhundert bekannt, die als Monument historique eingestuft ist. Daneben steht die alte preußische Kanone, die im Zweiten Weltkrieg versteckt und erst in den 1970er Jahren wiederentdeckt wurde. Der Landwirt Jean Chardel brachte sie schließlich ins Dorf zurück. Die Kanone, die heute als Denkmal steht, hat ein Gewicht von 1421 Kilogramm und ist ein Symbol für die Geschichte und den Charakter von Banize.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Creuse
Seehöhe
540 m
Quellen:Banize (CC0-1.0)

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